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Nach dem ersten Regen im Herbst

Aktualisiert: 19. Nov. 2021

16. November, am Abend beginnt sich der Himmel einzutrüben, in der Nacht fängt es dann an zu regnen. Das sind nicht nur ein paar Regentropfen, das ist auch nicht ein kurzer Gewitterguss: Es regnet mäßig, aber nachhaltig, stetig, bis zum frühen Morgen. Kurz nach sieben Uhr geht die Sonne wieder über einem fast wolkenlosem Himmel auf. - Der Weg zu unserer Baustelle ist nach dieser Regennacht immerhin nicht mehr so staubig, wie wir das sonst gewohnt sind.


Viel Feuchtigkeit ist noch in der Luft: Unser Blick auf das Asterousia-Gebirge ist heute, man könnte beinahe meinen: Frühlingsmittelgebirgsmäßig.


Und auf unsere aus dem Emmental importierte Bank würde man sich an diesem frühen Morgen mit denselben Nebenwirkungen setzen, wie man sie im Emmental an einem Frühjahrsmorgen erlebte: Denn diese Bank hat heute morgen keine trockene Sitzfläche. -

Der Regen hat manchen Pflanzen gewissermaßen Wachstumsmut verschafft.

Und Eisengitter werden nun so schnell überwuchert: Dabei kann man zusehen.


Zweifellos hat der Regen auch den Olivenbäumen gut getan: Nicht alle sind bereits abgeerntet, und auch bei uns brauchen Oliven noch einige Zeit zum Reifen.


Unsere Katzen haben die Regennacht in unterschiedlichen Stimmungen hinter sich gebracht.


Auf der Baustelle ist schon am frühen Morgen eine ganze Menge los. Heute ist auch ein Aufräumtag: Weil die letzten Dächer betoniert werden, ist viel altes Schalungsholz übrig. Was nicht mehr verwendet werden kann, wird verbrannt: Und die Feuerstellen passen irgendwie zu dieser speziellen Morgenstimmung nach dem Herbstregen.



Am Vormittag kommt die Betonpumpe wieder angefahren, die Betonlaster sind auch da: Und heute werden die letzten Dächer fertiggestellt: Hier ist es das zukünftige Café.


An einem anderen Bungalow wird an den Isolierungen gearbeitet, gleichzeitig werden auf dem Dach die Rohre eingesetzt, und unten hinter dem Bungalow bringt der Bagger die Landschaft erneut in die richtige Passform.


Inzwischen geht es bei den Dachisolierungen an die Feinarbeit: Unsere Gäste sollen ja mal ein prima Raumklima erleben – zu jeder Jahreszeit. Da wird hier also sorgfältig geschnitten und geklebt.

Vasilis und ich sind inzwischen damit beschäftigt, die Feuerstellen zu löschen, damit nicht aus Versehen allzu heiße Erde zum Füllen hinter die Bungalows geschüttet werden.

Heute sind es sogar sechsundzwanzig Arbeiter auf der Baustelle. Uns mitgezählt.


Autoverkehr gibt es, keine Sorge, später natürlich nicht mehr in unserer "Kleinen Welt". Parkplätze gibt es dann nur noch am Eingangstor!

Wir sind froh, dass jetzt an so vielen Orten gleichzeitig gearbeitet wird. Es geht ordentlich vorwärts. Das kann man aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zuverlässig erkennen.


Manche Notizen erscheinen uns ja eher rätselhaft, aber wir gehen zuversichtlich davon aus, dass diejenigen, für die die Notizen wichtig sind, auch wissen, was sie bedeuten. Unser Baukoordinator Vasilis jedenfalls macht den zuverlässigen Eindruck, dass er die Übersicht weiterhin hat und die ganze Sache gut kommt.

Und wir sind begeistert, dass die Arbeiter für unser Projekt durch Regen und Feuer gehen – und fahren. Gewissermaßen.

Voller Optimismus malt Madeleine deshalb ein wichtiges Schild für einen Bungalow.


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