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Eigenthal geniessen

Aktualisiert: 25. Nov. 2021

Ein strahlend schöner 1.-Juni-Tag. Meteorologischer Sommeranfang. Früh morgens behauptet das Thermometer, dass im Eigenthal bloß neun-Komma-irgendwas Grad seien, aber die Sonne scheint und wärmt schon - äußerlich und innerlich. Der Himmel ist himmelblau, wie es sich gehört, dekoriert mit ein paar schneeweißen, aufgebauschten Wölkchen, die Bäume leuchten in saftigstem Sommer-Hellgrün, von den Wiesen weht der Duft des gemähten und schon angetrockneten Grases, der Kuckuck ruft (wirklich!) und die Kühe lassen die Glocken bimmeln. Und außerdem wehen auch noch sanft die rot-weißen Schweizerfahnen an den Fahnenmasten unserer Nachbarn. Schweizer Bilderbuch-Idylle. - Einfach nur schön. (Um das zu sehen und zu erleben, reisen die Leute aus Amerika an. Und aus Japan, China. Überhaupt aus der ganzen Welt.)

Nein, wir werden jetzt nicht bald-Abschieds-melancholisch. Wir genießen einfach das, was uns schließlich mal ins Eigenthal gelockt hat: Eine einzigartige, wunderbare Landschaft, mit einem bizarren, majestätischen Pilatus und ganz unverwechselbaren Klängen (eben: Kuhglockengebimmel, Vogelgezwitscher, Landwirtschaftsmaschinenmotorengeknatter).


Vielleicht reisen irgendwann ja auch die Leute aus Kreta an, um das zu sehen und zu erleben.


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