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Eisen setzen

Aktualisiert: 29. März


Nach wie vor ist das zu geringe Tempo in den Baufortschritten ein Thema, aber das ist wohl so auf Millionen von Baustellen auf dieser Welt. In der letzten Woche waren auf der Baustelle zunächst nur wenige Bauarbeiter dabei, die Eisen zu setzen, am Freitag allerdings waren dann plötzlich 20 Leute auf der Baustelle beschäftigt, da war ordentlich etwas los. Am Samstag waren immerhin überhaupt Bauarbeiter da, sogar am Sonntag kam ein Lastwagen und hat Eisen geliefert. - Vasilis findet auch, es könnte schon etwas mehr Geschwindigkeit in dem Projekt sein, und ist entsprechend forsch, schon gar für griechische Verhältnisse, in seinen Telefonaten mit den am Bau beteiligten Firmen.

Um von der Baustelle aus zu telefonieren, muss man bei uns mitunter noch auf einen Berg steigen, um einen akzeptablen Empfang zu bekommen, aber kleine Berge hat es auf dem Baugrundstück ja inzwischen reichlich.


Und wir sehen ja doch Fortschritte in unserem Projekt. Nun wachsen die Bungalows also auch in die Höhe. Natürlich werden die Eisen später auch noch abgeschnitten, wir bauen ja keine mehrstöckigen Gebäude: Ganz so hoch hinaus wollen wir mit dem Projekt ja nun auch wieder nicht.

Die Sache bleibt aber kompliziert: So schnell können die anderorts gefertigten Eisenelemente gar nicht geliefert werden, wie sie hier gesetzt werden könnten; für mehr als ein Gebäude pro Tag reicht das nicht. Und dann müssen noch die Elektriker dazwischen, die die Gebäude sozusagen noch erden.


Inzwischen haben wir es übrigens auch amtlich und schriftlich bekommen, dass das ein gutes und förderungswürdiges Projekt ist, das wir da entwickeln. Auf einer von der griechischen Regierung veröffentlichten Liste kann man das nun nachlesen: „OMK Sivas IKE“, die von uns gegründete Gesellschaft, hat auf einer Liste von innovativen Projekten für „o mikros kosmos“ eine hohe Punktezahl bekommen. Und wir sind ein bisschen stolz, als wir erfahren, dass eine Gutachterin noch extra angemerkt habe: Das unsrige sei ein Projekt, das Südkreta braucht. Denn das finden wir ja auch.

Wenn nun verlässlicher mal mehr als zehn Leute auf der Baustelle täglich arbeiten, dann wollen wir auch Vasilis glauben, der befindet: Anfang nächsten Jahres, da können zwei unserer Gäste schon mal in einem Bungalow wohnen. Er selbst wohnt dann in einem anderen. - Voraussagen, wann tatsächlich eine Eröffnung unsere Resorts stattfinden kann, sind schwierig, aber angesichts der Tatsache, dass unser Projekt nun auch sichtbar nach oben wächst, beginnen wir mit den Vorbereitungen der Planungen für unsere erste Saison. „O mikros kosmos“ auf Kreta. Die Voraussetzungen sind ja schon mal nicht so schlecht.





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